20. Symposium Schulmusik 2018

20. Musiksymposium 11. und 12. Januar 2018 im Schloss Siebeneichen

Das Tagungszentrum überbucht, gute Stimmung und motivierende Kurse, das war das 20. Musiksymposium.
Meinhard Ansohn überraschte mit einem Kanon zum Symposium, hier Noten und Aufnahme, Danke Meinhard!

Und hier einige Eindrücke in die Workshops:

 

Musix Start ups – Gero Schmidt-Oberländer
Den Spaß am gemeinsamen Musizieren, den er in seinem Workshop Musix Start ups vermittelt, ist schon von Weitem zu hören. Wenn Rhythmusgefühl und Stimme mit Spaß und Körpereinsatz trainiert werden, wird das Lernen zum Spiel. Gero Schmidt-Oberländer stellt einen umfangreichen Fundus an abwechslungsreichen Übungen, warming-ups und Musizierstücken vor, mit denen der Erwerb von musikalischen Kompetenzen erleichtert wird. Angepasst an unterschiedliche Altersttufen bietet dieser unterrichtsprasktische Workshop diverse Rhythmusübungen und Tipps zur Stimmbildung.
Vom Handeln zum Wissen- Musiklehre prasktisch und nachhaltig vermitteln- Gero Schmidt-Oberländer
Das Lernen von Musik kommt vor dem Erlernen der Musik.. Musiktheorie im Musikunterricht bereitet den Schülerinnen und Schülern genauso Kopfzerbrechen wie den Lehrerinnen und Lehrern. Die einen sehen sie als notwendiges Übel an, die anderen versuchen Jahr für Jahr erneut Inhalte der Formlehre und der Stimmführung zu vermitteln. Gero Schmidt-Oberländer zeigt anschaulich, wie Musiktheorie mit Erfolg, Spaß und Nachhaltigkeit im Unterricht angewandt werden kann. Anhand verschiedener praxiserprobter Modelle werden im Workshop Erarbeitungsmöglichkeiten vorgestellt und gemeinsam ausprobiert, die Spaß machen und ein aufbauendes Lernen im Bereich Musiktheorie initiieren.
Piano Grooves für Einsteiger - Gero Schmidt-Oberländer
I feel it in my fingers, I feel it in my toes… Die Piano Grooves, die Gero Schmidt-Oberländer vermittelt gehen wahrlich in die Finger und laden zum rhythmische Fußwippen ein. In diesem Erste-Hilfe Kurs für Einsteiger werden verschiedene Begleitpattern erlernt rund um die Themen Rock, Blues, Jazz, Pop und viele andere mehr. Mit Hilfe von Body-Percussion zeigt Gero Schmidt-Oberländer den idealen Übungsweg, anspruchsvolle Rhythmen aus Latin, Swing und Reggae zu meistern.
Piano Grooves für Einsteiger - Gero Schmidt-Oberländer
I feel it in my fingers, I feel it in my toes… Die Piano Grooves, die Gero Schmidt-Oberländer vermittelt gehen wahrlich in die Finger und laden zum rhythmische Fußwippen ein. In diesem Erste-Hilfe Kurs für Einsteiger werden verschiedene Begleitpattern erlernt rund um die Themen Rock, Blues, Jazz, Pop und viele andere mehr. Mit Hilfe von Body-Percussion zeigt Gero Schmidt-Oberländer den idealen Übungsweg, anspruchsvolle Rhythmen aus Latin, Swing und Reggae zu meistern.
Auf die Plätze fertig - Tanz - Bettina Wallroth
Spontane Ideen, keine Berührungsängste und Spaß am Tanzen und der Bewegung war in diesem Workshop an der Tagesordnung. Die Teilnehmer wurden in musikalischen Bewegungsspielen sofort miteinander in Kontakt gebracht. Durch eigene tänzerische Interpretationen erfuhren sie am eigenen Leib wie wenig es braucht um spontane Bewegung in den Schulalltag zu integrieren. Aber auch angeleitete Kreis-, Paar-, Formations-, Gassen- und Sitztänze wurden erlernt. Mit Bewegungen zu modernen Melodien, Bewegungsaufgaben und Tanzspielen gab es viele neue Ideen für den eigenen Unterricht.
In 90 min um die Welt - Bettina Wallroth
Stampf, hoch, trallala.. in diesem Workshop konnte kein Teilnehmer sitzen bleiben. Es ging mit Liedern unterschiedlicher Nationen tänzerisch um die Welt. Dabei wurden in Windeseile viele neue Tanzschritte spielerisch erklärt und alltägliche Bewegungen in Tanzrhythmen integriert. Aber nicht nur schnelle Kreis- und Gassentänze wurden erlernt. Bei Sitz- und Reihentänzen konnten sich die Teilnehmer zwar etwas entspannen, wurden jedoch nicht minder gefordert. Etwas außer Puste aber mit vielen neuen Erfahrungen verließen die Teilnehmer beschwingt den Workshop.
Laute Lieder, leise Lieder - Meinhard Ansohn
Singen gehört zu jedem Musikunterricht dazu. Doch welche Lieder wählt man um den Geschmack der Kinder zu treffen, da man selbst von dem hohen Angeboten im Netz regelrecht überfordert ist? Meinhard Ansohn stellte in diesem Workshop kleine Anregungen in Form von spaßigen Liedern wie beispielsweise „Ich bin der Ohrwurm“ vor. Er sprach von seinen Erfahrungen mit der methodischen Erarbeitung neuer Stücke, die überwiegend im Schott-Verlag zu finden sind. Gemeinsam arbeiteten sich die Kursteilnehmer durch jedes Lied, um am Ende ihr Repertoire um einige neue Werke erweitert zu haben.
Bach-Museum als Lernort - Marks
Die Persönlichkeit Johann Sebastian Bach für Kinder und Jugendliche erfahrbar machen – so könnte das Credo von Museumspädagogin Claudia Marks für ihren Workshop „Bachmuseum als Lernort“ lauten. Die TeilnehmerInnen erhielten einen Einblick in die vielseitigen Angebote des Museums: so können SchülerInnen über unterschiedliche sinnliche Zugänge (Tanz, Trickfilmproduktion u.v.m.) Bachs Wesen und Wirken erleben.
Feel the groove - Karin Müller
Der Fokus in „Feel the groove“ lag in rhythmischen Bewegungsspielen, die SchülerInnen in erster Linie Spaß bringen sollen. Allen Übungen ist gemein, dass rhythmisches Empfinden, welches in der Arbeit mit Popularmusik unabdingbar ist, gefördert und trainiert wird. Eine Vielzahl an Bewegungsspielen sind innerhalb des WarmUps im Musikunterricht geeignet.
Popchor für gleiche Stimmen - Karin Müller
Dieser Workshop geht auf eine nicht untypische Situation in vielen Schulchören ein: viele Frauen-, wenig Männerstimmen. Für Referentin Karin Mueller lagen daher ein- bis dreistimmige Poparrangements für gleiche Stimmen im Fokus. Die TeilnehmerInnen erhielten anhand bekannter Popsongs einen Einblick in die Arbeit mit Popularmusik. Frau Mueller ging im Rahmen der Einstudierung der Popsongs auf die Bedeutung von Warm Ups, Fragen der Gesangsstilistik, der Rhythmik und der instrumentalen Begleitung ein.
Aktives Musikhören - Georg Biegholdt
In seinem Workshop richtet Georg Biegholdt seine Aufmerksamkeit auf die Frage, inwieweit aktives Musikhören Bestandteil des Musikunterrichtes sein kann. Im Gegensatz zum passiven definiert Biegholdt das aktive Musikhören als ganzheitliche Aktivität, bei der andere Umgangsweisen mit Musik in Verbindung gebracht werden können. Er erprobt mit den TeilnehmerInnen verschiedene Beispielaufgaben, die im Musikunterricht eingesetzt werden können.
Klassenmusizieren mit Musik-Apps - Kühnl
Im Kurs „Klassenmusizieren mit Musik-Apps“ wagten sich viele der gestandenen LehrerInnen auf Neuland. Jonathan Kühnl stellte ihnen die grundlegend benötigte Technik für das Arbeiten im Klassenverband verschiedene Apps und deren Funktionen vor. Die Teilnehmenden konnten sich anhand von möglichen Aufgabenstellungen aus dem Unterricht selbst an iPads ausprobieren und eigene Songs „komponieren“. Der Dozent gab dabei vielseitige Hilfestellungen und Tipps und zeigte viele, auch versteckte Funktionen auf. Anschließend wurden Fragen geäußert und eine Diskussion geführt, inwiefern und wie oft die Methode der Musik-Apps im Unterricht verwendbar ist.
Materialdownload 1, Materialdownload 2
Djembe, Conga, Bongos & Co. – Percussion-Grundkurs – Axel Schüler
Axel Schüler vermittelte in seinem dritten Kurs Kenntnisse zu den Instrumenten und grundlegende Fähigkeiten in der jeweiligen Spielweise. Damit konnten die Teilnehmenden klanglich unterschiedliche Sounds erzeugen. Anschließend wurden mit diesen Möglichkeiten einfache Begleitungen für Chorwerke erarbeitet sowie verschiedene Patterns zum Gebrauch im Unterricht ausprobiert. Des Weiteren hatte Axel Schüler eine Vielzahl an Instrumenten wie Shaker, Glocken oder Maracas für einen Einblick in die Percussionwelt dabei.
Cajon in der Klasse - Axel Schüler
Trommeln – das haben wir im Musikunterricht auch gemacht. Axel Schüler hat in seinem Workshop Anregungen und Tipps gegeben, wie man den Einsatz von Cajons in klassennahen Situationen und großen Gruppen gestalten kann. Zunächst wurden die Grundspieltechniken und -patterns erklärt und geübt, dann ging es auch schon gemeinsame Musizieren. Schon ein „einfacher“ Trommelkanon kann ganz schön viel Konzentration abverlangen. Nach einigen Durchläufen entspannten sich aber die Gesichtszüge und die Teilnehmenden schienen das gemeinsame Trommeln auf dem Cajon zu genießen. Die von den Teilnehmenden erlernten Rhythmen können zum Beispiel in der Schule als Anregungen für Warm Up´s in der Schule verwendet werden.
Instrumentalkurs Cajon - Axel Schüler
Wie das Cajon auf vielfältige Art und Weise eingesetzt werden kann, konnte man am Freitagnachmittag bei Axel Schüler erfahren. Die Teilnehmenden erhielten wertvolle Tipps und Arrangements für die Arbeit im GTA, in der Band oder der Percussion AG und es wurden die wichtigsten Spieltechniken vorgestellt. Die erlernten Warm Up´s und sogar ein fertiges Cajonstück können wunderbar in der Schule angewendet werden.
Karibische Percussion - Rhythmen Axel Schüler
Bei Axel Schüler konnten die Basics der afro-amerikanischen Stile mit Congas, Bongos, Claves und Maracas erlernt werden. Die Teilnehmenden lernten den kubanischen „Son“, den „Calypso“ aus Trinidad und die „Merenge“ aus der Dominikanischen Republik kennen. Nach dem Spielen eines „reinen“ Percussionsstücks konnten die Basic Pattern der berühmten Stile in einfachen Play alongs angewendet werden.
Tricks mit Sticks – fette Grooves mit coolen Moves! - Maxie Heinicke
Instrumente von „Curry 36“ und dem Asiaten an der Ecke – damit geht Unterricht? Sicher!  Man packt noch eine Stuhllehne dazu und schon kann man einen einfachen Rhythmus interessant präsentieren. Dabei ist es keineswegs einfach den Reim zu sprechen, im richtigen Rhythmus mit den Sticks auf die Lehne zu schlagen und ihn gleichzeitig noch zu drehen. Das Resultat: begeisterte Lehrer_innen und wohl bald auch begeisterte Schüler!
Bilderbuchvertonungen – Schau doch mal wie klingt denn das? - Maxie Heinicke
Musik vermittelt Gefühle, Personen und Geschichten. Unter diesem Motto stand Maxi Heinickes Workshop zu Bilderbuchvertonungen. Aus Büchern für Kinder können großartige Klangwelten entstehen, in denen man Musik bewusst fühlen kann. Mit Bildern, wenigen Instrumenten und der eigenen Stimme gestalteten alle gemeinsam eine facettenreiche Klanggeschichte. Vor allem für junge Schüler kann das ein besonderes Musik-Erlebnis sein.
Bodymusic – Klänge mit dem Körper und der Stimme - Maxie Heinicke
Inspiriert durch das Konzert des letzten Abends wurde ein lateinamerikanisches Stück musiziert. Von der leichten Aufgabe durch den Raum zu gehen während lateinamerikanische Rhytmen erklangen wurde es immer anspruchsvoller. Nachdem die Schwierigkeit des Fallschirmsprunges überwunden war, man sich in Schlangenform Melodien zugeworfen hatten, lernten die Teilnehmenden verschiedene Rhythmen und auch wie man mit der Stimme Instrumente immitieren kann.
Ukulele spielen - Maxie Heinike
Eine Alternative für alle mit kleinen Fingern oder ohne Gitarre: Die Ukulele. Nach einer kurzen Kennlernrunde mit dem Instrument auf dem Piratenschiff, konnten die Teilnehmenden schnell und unkompliziert erste Akkorde auf der Ukulele lernen. Dabei half ihnen ein Lied mit Tieren. Jedes Tier beschrieb einen Namen des Akkordes. Und im nu konnten alle ein erstes Lied begleiten. Schnell folgten noch weitere Songs aus verschiedenen Stilen. Die Schüler werden wohl bald öfter Ukulelen-Klänge im Unterricht hören.
Selfmade-Suite -Vogler
„Sprite, Fanta, Cola, Wasser und Kaffee“-  bei diesem Warm-up mit Klatschen wurden die Teilnehmende des Workshops gefordert. Danach wurde sich an Musikinstrumenten aus Alltagsgegenständen ausprobiert. Wie hört sich ein Flaschenglockenspiel an? Oder ein Dosenschlagzeug? Aber auch Instrumente wir der Kontrabass finden ihren Platz im Klassenorchester. Jeder sucht sich einen eigenen Rhythmus und muss diesen während des Stückes durchhalten. Auch als Dirigent darf sich ausprobiert werden. Am Ende wir alles zu einem Stück mit Absprache zusammengefügt. Fertig ist die Suite. Unverkennbar: das macht auch Musiklehrer_innen Spaß!
Bewegungspartituren - Christoph Stange
Bei Christoph Stange hieß es zu Beginn des Workshops erstmal Schuhe ausziehen. Hier ist der Name „Bewegungspartituren“ Programm, begonnen wurde mit einer kurzen Köperaufwärmung. Im Anschluss wurde eine kurze Filmaufnahme, in welcher Schüler eine selbst entwickelte Performance präsentieren, gezeigt. Oftmals heißt Tanz und Bewegung im Musikunterricht, dass die Schüler vorgefertigte Bewegungsmuster nachmachen sollen. In diesem Workshop konnten die Teilnehmenden eine Möglichkeit kennenlernen und ausprobieren, wie sie, anhand von unscharfen Bewegungspartituren, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Bewegungen zur Musik entwickeln können.
Klangreisen - Christoph Stange
Wie lässt sich Musikgeschichte interessant vermitteln, sodass es kein Auswendiglernen von Fakten ist, aber auch nicht in inhaltliche Beliebigkeit ausartet. Dieser Frage gingen die Teilnehmenden in Christoph Stanges Workshop „Klangreisen, digitale Soundscapes zu Musik entwickeln“ nach. Es wird eine Form gefunden, die Geschichte nicht in Worten, sondern in Klängen festzuhalten.
Bewegter Chorgesang - Kitzing
-Schüttel deinen Speck ab, Schüttel deinen Speck ab- Diese Rufe aus Angela Kitzungs Kurs waren schon von Weitem zu vernehmen. Nach einer kurzen Videopräsentation, wie bewegter Chorgesang aussehen kann, erlernten die Teilnehmenden zunächst mit grooviger Musik und viel Spaß an der Bewegung verschiedene Choreografien. Anfangs stand die Bewegung im Vordergrund, Rufe wie „Schüttel deinen Speck ab“ durften aber nicht fehlen. Nach und nach ging es dazu über, dass selbst gesungen wurde und die Teilnehmenden mit Schritten, Klatschen, Schnipsen, Drehen… eigene Choreos performt haben.

Eindrücke in Bildern