Landesverband Sachsen

- des Bundesverbands Musikunterricht -

20. Musiksymposium - jetzt anmelden!

Das 20. Musiksymposium findet am 11. und 12. Januar 2019 im Schloss Siebeneichen statt.Regelmäßig ist die Veranstaltung überbucht, daher hier der Tipp: Jetzt noch schnell anmelden!

Die Foren und vielfältigen Workshops führender Fortbildner/innen aus dem schulischen Bereich sowie Dozentinnen und Dozenten der Musikhochschulen und Universitäten Deutschlands bieten eine Fülle an Impulsen, gleichermaßen für die eigene Positionsbestimmung, wie auch für den Unterrichtsalltag.

Darüber hinaus ist der persönliche Austausch und das gemeinsame Musizieren ein Kernanliegen dieser Veranstaltung.

Weniger Musik ab 2019/20

So ganz wohl scheint den Verantwortlichen im Kultusministerium bei der neuen Stundentafel ab 2019/20 nicht zu sein, denn diese wurde unmittelbar vor den Sommerferien und mit dem Grundtenor der Entlastung von Schülern veröffentlicht. Defizitorientiert muss man hier von einer sehr bedauerlichen Kürzung in der Grundschule Klasse 3 und am Gymnasium Klasse 8 sprechen. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Personalsituation und der breiten Kürzung auch an anderen Fächern scheint aber der Blick nach vorn sinnvoller. Die aufgezeigten Wege sind:

  • Schärfung der Profilierung
  • Nutzung von GTA auch in gebundener Form
  • Flexibilisierung der Stundentafel

Gerade der letzte Punkt ist eine bedeutende Veränderung, in der bedeutendes Potential steckt. Auch die beiden anderen Punkte fordern den Schulmusiker heraus und dürfte bei Schülern, Eltern und Lehrern musische Begehrlichkeiten wecken.

Als Berufsverband werden wir gestaltende Kollegen unterstützen, mit unseren Ideen, unserem Wissen, unserem Expertenpotential und unseren Kontakten.

Förderschule Kleinwachau ist Preisträger

7. Bundeswettbewerbs Klassenmusizieren
7. Bundeswettbewerbs Klassenmusizieren

Zu den Preisträgern des 7. Bundeswettbewerbs Klassenmusizieren2018 gehört in diesem Jahr auch die Förderschule Kleinwachau, Radeberg. Sie erhielt den Sonderpreis „musikalische Vielfalt“ (300€) für ihr  „Müllbeutellied“. Die Leitung hatte Birgit Thiem.

Gespräch mit Kultusminister Piwarz

Vorstand mit Minister Piwarz
Vorstand mit Kultusminister Christian Piwarz

Am 11.06.2018 traf sich der Vorstand unseres Verbandes mit Kultusminister Christian Piwarz.

 

Themen waren:

1. Die Bedeutung des Faches Musik im Rahmen der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche im Fächerkanon an Schulen vor dem Hintergrund von Pressemeldungen über Kürzungspläne im Fach Musik

2. Bedeutung des BMU Landesverbandes für die musische Bildung an sächsischen Schulen und die Ensemblestätigkeit und unser Rückhalt in der Bevölkerung

2. Qualitätssicherung im Fach Musik über Landeskongresse, Bundeskongresse, Symposium,

3. Schulorganisation aus Sicht des Musikunterrichts (Unterricht, GTA, AG´s, Rahmenbedingungen, Profilierungen)

4. Atraktivität und Zulassung Studium, Atraktivität des Lehrberufes

 

Im Gespräch wurden offen und freimütig Positionen ausgetauscht. Wir fanden für viele unserer Positionen viel Verständnis, konnten auch Zusammenhänge aus unserer Sicht verdeutlichen, die aus Richtung des Ministeriums vielleicht weniger deutlich sichtbar sind.

Wir haben unseren Wunsch verdeutlicht, zukünftig in Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden zu werden.

Ein Plädoyer für das Ensemblemusizieren in der Schule

Trommelgruppe, Förderschule Riesa
Trommelgruppe, Förderschule Riesa

In der Mitgliederversammlung des Sächsischen Musikrates am 21.04.18 wurde das Grundsatzpapier „Ein Plädoyer für das Ensemblemusizieren in der Schule“ vereinbart. Auch wir gehören zu den Unterzeichnern. Dieses Papier ist am 07.05.18 an alle im Sächsischen Landtag vertretenen Fraktionen versandt worden.

Hier ist es nachzulesen.

Online-Petition gestartet

Musik kürzen?

Gegen die angekündigte Kürzungen im Fach Musik an sächsischen Schulen haben wir eine Online-Petition gestartet. Bereits in den ersten Stunden haben mehrere Tausend unterzeichnet.

Hier der Link zur Petition, das unterzeichnen geht mit Email-Adresse sehr einfach.

Gegen angekündigte Kürzungen im Fach Musik an sächsischen Schulen, für eine ästhetische Bildung von Kindern und Jugendlichen

Swingende Teufel Pulsnitz
Swingende Teufel Pulsnitz

Ankündigungen und Interviews in der sächsischen Presse künden von harten Einschnitten in das Fach Musik in Sachsen. Der genannte Grund wäre die Entlastung der Schülerinnen und Schüler. Wir empfinden Schule nicht als Belastung von Lernenden, den Musikunterricht erst recht nicht.


Musik zu machen und das ist dem Musikunterricht Sachsens immanent, steigert nicht nur das Wohlbefinden, sondern ist auch ein Mittel um Fantasie und Kreativität zum Ausdruck zu bringen. Gemeinsames Singen, Tanzen und Musizieren stärkt die soziale Kompetenz und fördert die Sprachentwicklung. Begegnungen mit Musik aus dem eigenen und aus anderen Kulturkreisen leisten wichtige Beiträge für die Pflege der eigenen Tradition und die interkulturelle Begegnung und Verständigung. Musik trainiert außerdem das aktive Zuhören, das für Lernen und Verstehen bedeutsam ist.


Musikalische Bildung trägt – abhängig von der Intensität der Auseinandersetzung der Lernenden mit Musik – zu einer insgesamt positiven Persönlichkeitsbildung bei, indem sie seelisch-emotionale Kräfte, geistig-intellektuelle Fähigkeiten und auch soziale Kompetenzen entwickeln.


Darüber hinaus legen die künstlerischen Schulfächer wichtige Grundlagen für unterschiedliche Berufslaufbahnen. In vielen, explizit nicht nur akademischen oder künstlerischen Berufen sind Kenntnisse in Formen, Farben, Tönen, Ausdruck, Kreativität Bewegung und mehr von Nöten. Die künstlerischen Schulfächer vermitteln das notwendige Rüstzeug, um eine Ausbildung aufnehmen zu können, in der diese Fähigkeiten und Fertigkeiten unerlässlich sind. Versäumnisse in den künstlerischen Schulfächern beeinträchtigen die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Weiter mindern sie deren Ausbildungsfähigkeit.


Im Rahmen der musikalischen Bildung erfahren Kinder und Jugendliche die Welt der Musik in ihrem Reichtum und ihrer Vielgestaltigkeit und erhalten Gelegenheit, sich in ihr selbsttätig und gemeinsam zu bewegen. Musikalische Bildung spricht die gesamte Persönlichkeitsentwicklung des Kindes an.


Der Musikunterricht in der allgemein bildenden Schule richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler. Er zielt – unabhängig von sozialen Kontexten, von Bildungsstand und finanziellen Ressourcen der Eltern – auf musikalische Bildung für alle. Dies bedeutet auch, Schülerinnen und Schüler in ihren eigenen kulturellen Ausprägungen ernst zu nehmen und Menschen mit besonderem Förderbedarf auch in inklusiven Lerngruppen in der Ausbildung musikbezogener Kompetenzen zu unterstützen.


Die angekündigten zusätzlichen Fördermittel für erweiterte musikalische Ganztagesangebote begrüßen wir, sie sind aber kein Ersatz für Musikstunden. Sie können Schule erweitern, bieten aber weder in struktureller noch personeller Hinsicht das nötige Rückgrat.


Wir wünschen uns Gespräche mit dem SMK zur Entwicklung der sächsischen Schule und zu dem, was wir dazu beitragen können. Wir sind offen für positive Weiterentwicklungen und beteiligen uns gern in einem demokratischen Prozess daran.


Wir versichern Euch, liebe Musiklehrerinnen und Musiklehrer Sachsens, dass der Landesverband des BMU die derzeitige landespolitische Entwicklung mit eigenen Ideen begleitet und diese artikuliert.
 
Im Vorstand werden derzeit weitere Schritte und Aktivitäten besprochen und dann umgesetzt.

Aktuelles
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Termine

Dienstag, 30.10.2018

Bewerbungsschluss für Schulchöre - SAXONIA CANTAT V

Freitag, 11.01.2019

2. Symposium Schulmusik auf Schloss Siebeneichen

Freitag, 08.03.2019

Abgabe Kreativwettbewerb "Wald meets Music"

Mittwoch, 17.04.2019

SCHULE-TANZT im Alten Schlachthof Dresden

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